Musterung bundesheer graz

Von 2017 bis 2019 war Hofer Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie in der Bundesregierung Kurz I. Er war bei der Bundespräsidentenwahl 2016 Kandidat seiner Partei und bei der Nationalratswahl in Österreich 2019 Spitzenkandidat der FPÖ. Egal ob direkt nach der Schule als Quer- oder Wiedereinsteiger, beim Bundesheer tragen Sie Ihren ganz persönlichen Teil dazu bei, Österreich ein Stück weit sicherer zu machen. Im ersten Wahlgang am 24. April 2016 erhielt er mit 35,05 Prozent die meisten Stimmen vor dem unabhängigen Kandidaten Alexander Van der Bellen (Die Grünen), der 21,34 Prozent erreichte. Im darauffolgenden zweiten Wahlgang (Stichwahl) am 22. Mai 2016 unterlag er diesem knapp mit 49,65 Prozent der abgegebenen Stimmen. Dieser Wahlgang wurde von der FPÖ mit einer Wahlanfechtung beeinsprucht und vom Verfassungsgerichtshof wegen formaler Mängel bei der Auszählung der Briefwahlstimmen aufgehoben. Mit dem Ende der Amtszeit von Bundespräsident Heinz Fischer am 8. Juli übernahm das Kollegium der drei Nationalratspräsidenten, neben Hofer die Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ) und der Zweite Präsident Karlheinz Kopf (ÖVP), nach Artikel 64 B-VG die Amtsgeschäfte des Bundespräsidenten.

Bei der Wiederholung des zweiten Wahlgangs am 4. Dezember 2016 unterlag er mit 46,21 % der Stimmen erneut seinem Gegenkandidaten Alexander Van der Bellen. Im Jahre 2005 gehörte Hofer zu denjenigen Parteifunktionären, die nicht zur Abspaltung Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ) um Jörg Haider wechselten, stieg in der FPÖ daraufhin zum Mitglied des Bundesparteipräsidiums und des -vorstandes auf und wurde 2005 einer der Stellvertreter des neuen Bundesparteiobmannes Heinz-Christian Strache. Ehrenamtlich engagiert er sich seitdem in der Behindertenpolitik: Hofer ist seit 2007 Mitglied des Bundesbehindertenbeirates und seit 2009 des Österreichischen Rates für Freiwilligenarbeit. Von 2008 bis 2012 war er Vizepräsident der Landesgruppe Burgenland des Österreichischen Zivil-Invalidenverbandes (ÖZIV). Hofer bekundete im Vorfeld der Bundespräsidentenwahl 2016 wiederholt Verständnis dafür, dass die Österreicher angesichts der Flüchtlingskrise vermehrt Waffenbesitzkarten beantragten; die Menschen versuchten „immer, sich in unsicheren Zeiten zu schützen“.